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Mitglieder PAN hatte bis Ende 2007 ca. 900 Mitglieder - davon ca. 40 % Einzelmitglieder und 60 % Mitglieder aus 42 Vereinen/Gruppen. Neue Gruppen: Dinslaken, Radevormwald, Neuss, Verein Brilon ist wieder eingetreten Vorstandsarbeit Der Gesamt-Vorstand traf sich ca. alle 6 Wochen. Zusätzlich gab es noch mehrere Treffen des BGB-Vorstandes zu aktuellen Fragen. Fortbildungen 14. März 2007 Fachtag KiAP/PAN – Diakonie: Behinderte Kinder in Pflegefamilien 4 Tagesseminare in NRW im Rahmen des Projektes Einzelvormundschaft (BAG KiAP) 10.2. 2007 Internetseminar für die Internetbeauftragten der Mitgliedsinitiativen 13.10. 2007 FAS-Seminar mit Dr. Feldmann in Kerpen in Kooperation mit Verein Knirpse 20.10.2007 Treffen der Gruppenvertreter Arbeit der Geschäftsstelle In der Geschäftsstelle arbeiteten in diesem Jahr die Geschäftsführerin Henrike Hopp und auf freiberuflicher Basis Marita Selke. Ehrenamtlich einmal wöchentlich kam unser Vorstandsmitglied Els Übachs zur Herstellung von Broschüren in die Geschäftsstelle. Uschi Willms übernahm den Versand und die Rechnungsstellung der ca. 600 Bücher und Broschürenbestellungen. Für den kaufmännischen Bereich ist Jürgen Zinke als Geschäftsführer tätig. Die Geschäftsstelle war an normalen Werktagen ab 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr telefonisch erreichbar. Ist die Geschäftsstelle nicht besetzt, dann werden die Telefongespräche durch Ursula Wilms oder Uschi Lork angenommen. Besonderer Schwerpunkt: Unterstützung der Gruppen/Vereine Mitgliedsinitiativen wurden durch Frau Hopp vielfältig über Telefon oder Email begleitet und beraten. Für Gruppen gab es Abendtermine vor Ort und gemeinsame Tagesseminare. Neue Gruppen z.B. Neuss, Dinslaken wurden in der Gründungs- phase intensiv beraten und begleitet. Auch der Verein Brilon wurde intensiv unterstützt und trat wieder ein. Im Kreis Wesel gab es ein Regionaltreffen. Zu den Vereinen Detmold und Lemgo wurden Kontakte aufgebaut. Beide Vereine streben für 2008 eine Mitgliedschaft an. Zusammenarbeit mit Landesjugendämtern Frau Hopp ist in den Arbeitskreisen der Adoptiv- und Pflegekinder- Dienste der LJÄ Rheinland und Westfalen-Lippe. Sie ist Mitglied des Gremiums „Westfälische Pflegefamilien“ der LJA Westfalen und arbeitete in Mehreren zeitlich befristeten Arbeitskreis des LJA Rhld.mit. Zusammenarbeit im Paritätischen PAN ist Mitglied im Paritätischen-NRW. Dort arbeitet Frau Hopp an zwei Arbeitskreisen mit: der Arbeitskreis zur Vollzeitpflege mit überwiegend Erziehungsstellenvereinen der Arbeitskreis der Landesverbände der Familienselbsthilfe (Kinderschutzbund,Verband Alleinerziehender, Binationale Partnerschaften, Mütterzentren) Zusammenarbeit in der LAG der Familienverbände PAN ist Mitglied in der LAGF. Etwa 6mal jährlich treffen sich die Mitglieder und diskutieren und beschließen familienpolitische Themen und Aktionen. Erarbeitung eines Antrages an die Aktion Mensch für ein Projekt „Qualifizierung der Beratung von Pflegefamilien“ Zusammenarbeit mit dem Familienministerium Über die LAGF, über den Paritätischen und über PAN direkt kommt es zu Gesprächen mit der zuständigen Abteilung des Familienministeriums. An den Treffen der Familienorganisationen und Verbände mit dem Ministerium hat PAN teilgenommen. Es wurde ein Eckpunktepapier erarbeitet, das die Geschäftsstellenarbeit der Verbände und die Förderbedingungen des Ministeriums beschreibt. Dieses Eckpunktepapier wurde am 16.Jan.08 in Anwesenheit des zuständigen NRW-Ministers Laschet von den Vorsitzenden der Verbände unterzeichnet. Publikationen PATEN: Stand 1-08 3.400 für Mitglieder und Abonnenten Erstellung und Versand von Broschüren und Büchern. Insgesamt wurde von dem Buch „Traumatisierte Kinder in Adoptivfamilien und Pflegefamilien“ in der 1., 2.und 3. Auflage bisher gut 2.500 Exemplare verkauft. In 2007 wurden weitere 500 Exemplare dieses Buches gedruckt. Broschürenangebot zur Zeit: Pflegekinder- Pflegeeltern : Grundinfo FAS/FAE alkoholgeschädige Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien Pflegekinder in der psychologischen Begutachtung Zusammenleben mit auffälligen Kindern Besuchskontakte ehrenamtliche Einzelvormünder für Pflegekinder (BAG KiAP) Besonderer Schwerpunkt: Beratung und Krisenhilfe Die überwiegende Beratung der Pflegeeltern und Fachkräfte erfolgte per Telefon. In komplizierten Angelegenheiten wurden die Hilfesuchenden gebeten in die Geschäftsstelle zu kommen. Wir gewinnen darüber eine Vielzahl von Einzelmitgliedern. Seminare in Trägerschaft von PAN für Jugendämter Begleitung von Referenten für Seminare in Trägerschaft von PAN In der Geschäftsstelle gab es Treffen zur Vor- und Nachbereitung für die Referentender Vorbereitungsseminare in Mülheim und dem Rhein-Erftkreis. Von der Geschäftsstelle aus werden diese Seminare in Absprache mit den SozialarbeiterInnen der Jugendämter organisiert. BAG für Kinder in Adoptiv- und Pflegekinder Eine Vielzahl der entstandenen Probleme in 2007 wurde in Zusammenarbeit mit denanderen Mitgliedern der BAG KiAP bundesweit angegangen. Besonders beschäftigten uns nachfolgende Themen: - Kürzungen der Beihilfen durch die Jugendämter
- Großelternpflege als Hilfe zur Erziehung
- Altersvorsorge und Unfallversicherung
- alleinerziehende Pflegemütter/Väter
- Vormundschaftsfragen
- Beistände (Begleitung bei schwierigen Gesprächen ins Amt)
- Rechte von Pflegeeltern
- schwierigere und häufigere Besuchskontakte
- Kinderschutzfragen
- Pflegefamilien für behinderte und chronisch kranke Kinder
In der Mitte 2007 beschäftige sich die BAG KiAP im hohen Maße mit der plötzlich entstandenen Frage der Besteuerung von Pflegegeld und deren Auswirkung auf das Familiensystem der Pflegefamilie. Dieses Engagement war sehr erfolgreich. Die Besteuerung wurde vom Bundesfinanzministerium zurückgezogen und besteht jetzt nur noch für Familien die mehr als 6 Pflegekinder aufgenommen haben.
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