Stiftung zum Wohl des Pflegekindes
2018, 1. Auflage

Im 7. Jahrbuch des Pflegekinderwesens werden Beiträge aus den Jahren 2014 und 2016 – Tag des Kindeswohls in Regensburg und Frankfurt – zusammengefasst. Weil die Themen „Übergänge“ und „Herkunftsfamilie“ in der Praxis oft polarisieren, soll das Buch einen Beitrag für den „Blickwinkel des Kindes“ herstellen: „Als Stiftung zum Wohl des Pflegekindes beabsichtigen wir seit Bestehen, u.a. mit unserer Reihe der Jahrbücher, die Sichtweise und parteiliche Position des Pflegekindes einzunehmen, in konfliktreichten Auseinandersetzungen aufrecht zu erhalten und der Fachwelt und allen, die mit den Kindern leben und Verantwortung für sie tragen, näher zu bringen.“(S.10)

Aus dem Klappentext, zum Inhalt: „Die beiden Themen „Übergänge in die Pflegefamilie gestalten – Kontinuität sichern“ und „Blickpunkt: Herkunftsfamilie“ beinhalten für Pflegekinder Situationen, in denen sie häufig Verunsicherung, existenzielle Ängste und Desorientierung empfinden. Im Zuge solcher Ereignisse nehmen leibliche Eltern, Pflegeeltern, Jugendamt, Jugendhilfe, Psychologen, Vormünder, Justiz u.a. Mitwirkende auf verschiedene Art und Weise Einfluss und treffen Entscheidungen von erheblicher Bedeutung, die für ein Pflegekind schwerwiegende Veränderungen von Lebensalltag und –perspektive mit sich bringen. Es besteht eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten, ebenso zeitnah wie verantwortungsvoll das Kindeswohl – nicht selten entgegen den widersprüchlichen Interessen der Erwachsenen – übergeordnet zu berücksichtigen, um für den weiteren Lebensweg des Kindes möglichst ideale Voraussetzungen zu schaffen.“

 
Ein Pflegekind werden. 7. Jahrbuch des Pflegekinderwesens: Kindzentrierte Beiträge zur Inobhutnahme, Begutachtung, Perspektivklärung und Begleitung der Herkunftsfamilie (Werbung)

 

 

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