Herausgeber: Stiftung zum Wohl des Pflegekindes
Schulz-Kirchner Verlag 2014

Mehr als 40.000 Kinder mussten von den Jugendämtern im Jahr 2012 in Obhut genommen werden, da sie in ihrer Familie akut gefährdenden Situationen – zumeist körperlichen, seelischen und sexuellen Misshandlungen sowie Verwahrlosung – ausgesetzt waren. Häufig erlitten sie massive Traumatisierungen.

Die Lebensperspektive von Kindern, die nicht in ihre Ursprungsfamilie zurückkehren können, ist nicht selbstverständlich gesichert und bedarf einer gesonderten Hilfe und Unterstützung: Sie können einen Neuanfang in Pflegefamilien finden.

Wie kann eine solche Pflegekindschaft gelingen? Die vorliegenden Beiträge aus Theorie und Praxis des Familienrechts, der Psychologie, der Sozialarbeit und der Erziehungswissenschaft zeigen, dass sich eine gezielte Vermittlung, eine qualifizierte Begleitung und Unterstützung der Pflegefamilie sowie eine am Kind orientierte Haltung und Vorgehensweise aller Beteiligten immer wieder erkennbar bewährt. Es dokumentiert, wie wichtig die Mitwirkung und das Engagement von Pflegeeltern und allen anderen Beteiligten sind, um die Integration von Kindern in neue Familienbeziehungen erfolgreich zu gestalten.

Das Buch schließt an die Themen des 21. Tages des Kindeswohls im April 2012 in Essen an. Die Vorträge der Veranstaltung werden durch weitere Beiträge aus den Fachgebieten Familienrecht, Psychologie, Pädagogik, Sozialarbeit und Erziehungswissenschaften ergänzt und komplettiert.

Das Buch zeigt auf, dass sich eine gezielte Vermittlung, eine qualitativ hochwertige Begleitung und Unterstützung der Pflegefamilie sowie am Kind orientierte Haltungen und Vorgehensweisen aller Beteiligten lohnenswert auszahlen. Es wird dokumentiert, welcher großartige Beitrag seitens Pflegeeltern und allen anderen Beteiligten geleistet werden kann, um die Integration von Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, in Ersatzfamilien erfolgreich zu gestalten.

Wie Pflegekindschaft gelingt: 6. Jahrbuch des Pflegekinderwesens (Werbung)

 

 

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Die Kinder- und Jugendhilfe bedarf grundlegender Reformen!

Bundesweit einheitliche Fachstandards in der Kinder- und Jugendhilfe fehlen. Wo sie innerhalb von Bundesländern recht unterschiedlich existieren, sind sie, auch bei intensiven Bemühungen von Mitarbeitern der Landesbehörden, in den Jugendämtern kaum durchsetzbar.


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