Verdacht des Missbrauchs eines Pflegekindes durch den Pflegevater in Lüdgen, Kreis Lippe

Der Landesverband für Pflege-und Adoptivfamilien, PAN NRW e.V. ,reagiert mit Entsetzen auf die Meldung vom Verdacht des Missbrauchs eines Pflegekindes durch den Pflegevater.

Seit vielen Jahren mahnt PAN die fehlenden Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards im Pflegekinderwesen und bei der Ausbildung der Pflegefamilien an.

„Es ist leider immer noch so, dass zukünftige Pflege-und Adoptiveltern, wenn überhaupt, nicht einheitlich oder ungenügend auf diese wichtige Aufgabe vorbereitet werden. Nicht nur zum Schutze der Kinder, auch zum Schutz der Familien. Hier ist die Politik gefordert“, so Sylvia Olbrich, 1. Vorsitzende von PAN NRW e.V. .

Viele Jugendämter suchen händeringend neue Pflegefamilien für und zum Wohle der Kinder. Gleichwohl werden zu wenig finanzielle Mittel für die Aus- und Weiterbildung der Pflegefamilien zur Verfügung gestellt. Auch sind oft die hoch engagierten Mitarbeiter des Jugendamtes überlastet.

„Es gibt noch viel zu tun“ so Sylvia Olbrich weiter.

Die Kinder- und Jugendhilfe bedarf grundlegender Reformen!

Bundesweit einheitliche Fachstandards in der Kinder- und Jugendhilfe fehlen. Wo sie innerhalb von Bundesländern recht unterschiedlich existieren, sind sie, auch bei intensiven Bemühungen von Mitarbeitern der Landesbehörden, in den Jugendämtern kaum durchsetzbar.


Mitglied werden PAN NRW e.V.

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Gruppen und Organisationen vor Ort

PAN unterstützt örtliche Selbsthilfegruppen in der Gründungsphase und durch regelmäßige Fortbildung der Gruppensprecher. Sofern Sie sich einer dieser örtlichen Gruppen anschließen möchten, finden Sie nachfolgend eine Übersicht bestehender Initiativen.


Fachthemen und Öffentlichkeitsarbeit

In diesem Kapitel finden Sie Artikel zu verschiedenen Themenfeldern rund um das Adoptiv- und Pflegekinderwesen. Außerdem können Sie unsere Arbeit unterstützen, indem Sie sich an Umfragen beteiligen.